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Lackierzentrum Kießling

110 Bewerbungen für 273 €

Wie eine Lackier- und Karosseriegruppe drei offene Stellen besetzt hat, mit Tagesbudgets zwischen 15 und 20 Euro.

Und warum der Betrieb die Anzeigen heute selbst schaltet – ohne uns.

Betrieb
Lackierzentrum Kießling
Branche
Lackier- und Karosseriebetrieb

110

Bewerbungen über das Formular

110

Bewerbungen über Formular

2,48 €

je Bewerbung im Schnitt

0,69 €

in der besten Kampagne

3

besetzte Stellen

Die Ausgangslage

Drei Stellen waren offen: Lackierer, Karosseriebauer und eine Stelle im Büro. Gesucht wurde nicht zum ersten Mal. Gefunden hatte sich bis dahin kaum jemand.

Technisch fehlte die Grundlage für jede Form von Werbung. Die Arbeitgeberprofile der Standorte liefen auf Kununu getrennt nebeneinander. Auf der Website lag kein Pixel, es war also nicht messbar, wer sich Stellen ansieht. Der Business Manager war nicht sauber aufgesetzt, es gab keine Stelle, an der Bewerbungen zusammenlaufen.

Anzeigen hätten in dieser Lage Geld gekostet und nichts hinterlassen.

Zuerst zuhören, dann werben

Bevor eine einzige Anzeige lief, wurde im Betrieb gefragt. Eine anonyme Mitarbeiterbefragung, ausgewertet von außen, damit die Antworten ehrlich ausfallen. 35 Mitarbeiter haben geantwortet, 24 aus der Werkstatt und 11 aus Verwaltung, Annahme und Service.

Dazu kam eine Auswertung aller 55 Kununu-Bewertungen des Unternehmens: Was wird gelobt, was wird kritisiert, welche Themen kommen immer wieder.

Heraus kam eine Liste der Gründe, aus denen Menschen in dieser Branche ihren Arbeitgeber verlassen, und der Gründe, aus denen sie bleiben. Genau diese Sätze wurden zu den Überschriften der Anzeigen. Kein ausgedachter Slogan, sondern das, was die eigenen Leute gesagt haben.

Was im Betrieb bleibt

Die Auswertungen selbst verlassen den Betrieb nicht. Auf die Seite gehört, dass gefragt wurde, nicht was geantwortet wurde.

Das Fundament vor der ersten Anzeige

Erst danach wurde die Technik gebaut.

  • Die getrennten Kununu-Profile zu einem Arbeitgeberauftritt zusammengeführt
  • Business Manager sauber aufgesetzt, mit zwei Administratoren, verifizierter Domain und eigenem Werbekonto
  • Zwei getrennte Pixel, eines für die Website, eines ausschließlich für den Karrierebereich
  • Eine eigene Landingpage je Stelle statt einer Sammelseite
  • Die Benefits zusammengetragen und aus dem Personaler-Deutsch in Klartext übersetzt

Die Kampagnen

Es liefen zwei Sorten Kampagnen nebeneinander. Die Engagement-Kampagnen liefen dauerhaft und regional und zeigten Menschen bei der Arbeit, keine Stellenangebote. Ihr Zweck ist, dass der Betrieb als Arbeitgeber bekannt ist, bevor jemand überhaupt an einen Wechsel denkt.

Die Bewerbungskampagnen liefen für Lackierer, Karosseriebauer und die Annahme. Das Formular lag direkt bei Meta, nicht auf einer Website. Wer sich angesprochen fühlte, war mit wenigen Schritten durch, ohne Anschreiben und ohne Lebenslauf-Pflicht. Die Tagesbudgets lagen zwischen 15 und 20 Euro.

Das Ergebnis

Über die Bewerbungskampagnen gingen 110 Bewerbungen ein. Das eingesetzte Werbebudget dafür lag bei 272,79 Euro.

110

Bewerbungen

für 272,79 € Budget

2,48 €

je Bewerbung

im Schnitt über alle Kampagnen

80

in der besten Kampagne

für 54,86 €, also 0,69 € je Bewerbung

11,31 %

Klickrate

in derselben Kampagne

Besetzt wurden alle drei gesuchten Stellen: Lackierer, Karosseriebauer und die Stelle im Büro.

Der Vergleich im selben Werbekonto

Im selben Konto und im selben Zeitraum lief eine Kampagne, die Interessenten auf die Website schickte, statt das Formular direkt bei Meta anzubieten.

Weg zum FormularKontakteBudgetje Kontakt
Formular direkt bei Meta110272,79 €2,48 €
Umweg über die Website9962,61 €106,96 €
Gleiche Firma, gleiches Konto, gleicher Zeitraum. Der einzige Unterschied war die Länge des Weges bis zum Formular.

Heute schaltet der Betrieb selbst

Was Noel Kießling sich zu Beginn gewünscht hat, ist eingetreten: Bewerbungskampagnen und Werbeanzeigen laufen inzwischen in den Händen des Betriebs. Kießling steuert und optimiert selbst, wir betreuen die Kampagnen nicht mehr.

Genau darauf war die Zusammenarbeit angelegt. Das Fundament – Business Manager, Pixel, Arbeitgeberauftritt, Landingpages je Stelle – gehört dem Betrieb. Die Botschaften stammen ohnehin aus der eigenen Belegschaft. Und die Systematik dahinter, also der kurze Weg zum Formular, das kleine Tagesbudget und die Trennung von Bekanntheits- und Bewerbungskampagnen, ist erklärt und eingeübt worden, statt eine Blackbox zu bleiben.

Warum wir das hier schreiben

Ein Betrieb, der uns nicht mehr braucht, ist für uns kein Verlust, sondern das Ergebnis. Wer sein Marketing selbst kann, ist von niemandem abhängig – auch nicht von uns.

Was daraus zu lernen ist

Employer Branding kommt vor der Anzeige

Eine Anzeige kann nur einlösen, was der Betrieb wirklich bietet. Deshalb stand die Befragung am Anfang.

Der Weg zum Formular entscheidet über den Preis

2,48 Euro gegen 106,96 Euro je Kontakt, im selben Konto gemessen.

Erklären schlägt Abhängigkeit

Ziel war von Anfang an, dass der Betrieb es selbst kann. Heute schaltet Kießling die Kampagnen ohne uns.

Bereits in der ersten Zusammenarbeit hat uns besonders gefallen, dass alles verständlich erklärt und praxisnah umgesetzt wird. Ziel ist es, dass wir die Anzeigen künftig selbstständig steuern und optimieren können, anstatt dauerhaft von einer Agentur abhängig zu sein. Die Kommunikation ist unkompliziert, schnell und professionell.
Noel Kießling · Lackierzentrum Kießling, Google-Bewertung im Frühjahr 2026

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