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Digitalisierung

Der AI-Ready-Check: Was passiert und was dein Betrieb danach in der Hand hat

60 Minuten, vier Bereiche, ein Punktwert. Und die eine Stelle, an der KI deinem Betrieb zuerst Arbeit abnimmt.

Christoph BrinkeChristoph Brinke
Geschäftsführer, Smoke and Luck
8 Minuten Lesezeit
Kfz-Werkstatt im Gegenlicht

Kurz erklärt

Der AI-Ready-Check von Smoke and Luck ist ein 60-minütiges Gespräch per Google Meet für Kfz-Betriebe. Im Gespräch gibt es eine kurze Präsentation, danach einen Fragebogen. Bewertet werden Abläufe, Daten, Technik und Team. Ergebnis ist ein Punktwert von 0 bis 100 in fünf Stufen und die Stelle, an der KI dem Betrieb zuerst spürbar Arbeit abnimmt.

Warum ein Check vor dem ersten KI-Werkzeug

Alle reden über KI. Die wenigsten wissen, wo sie im eigenen Betrieb anfangen sollen. Und wer einfach ein Werkzeug kauft, merkt oft nach ein paar Wochen, dass es nicht zum Alltag passt. Nicht weil das Werkzeug schlecht ist, sondern weil die Grundlagen fehlen: ein fester Ablauf, auffindbare Daten, Technik, die zusammenspielt, und jemand im Team, der sich kümmert.

Ob KI im Betrieb hilft, hängt selten am Tool. Es hängt daran, wie gut die Grundlagen sind. Genau dafür gibt es den AI-Ready-Check. Er zeigt dir, wo dein Betrieb heute steht und wo KI zuerst Sinn ergibt – bevor du Geld für ein Werkzeug ausgibst.

Der Rahmen: 60 Minuten per Google Meet

Der Check läuft online per Google Meet und dauert 60 Minuten. Du buchst dir auf der Seite zum AI-Ready-Check einen freien Termin und bekommst die Einladung direkt per E-Mail. Plan die vollen 60 Minuten ein.

Vorbereiten musst du dich nicht. Hilfreich ist, wenn du vorher kurz überlegst, was in 12 Monaten in deinem Betrieb besser laufen soll. Den Rest erarbeiten wir im Gespräch.

Dabei sein solltest du als Inhaber und alle, die bei Abläufen und Investitionen mitentscheiden. Dann ist das Ergebnis direkt umsetzbar und muss nicht erst intern erklärt werden.

  • 60 Minuten, online per Google Meet.
  • Keine Vorbereitung nötig, ein Ziel für die nächsten 12 Monate hilft.
  • Alle, die mitentscheiden, sitzen mit dabei.

Die vier Bereiche, die wir bewerten

Bewertet werden vier Bereiche. Sie entscheiden darüber, ob KI in einem Kfz-Betrieb trägt oder verpufft.

Abläufe

Wie laufen Anfrage, Annahme, Termin und Nachfassen heute? Was wiederholt sich jeden Tag gleich?

Daten

Wo liegen Kunden, Aufträge und Fotos? Findet jeder im Team, was er braucht?

Technik

Welche Software, welches Telefon, welche Website sind im Einsatz – und was spricht miteinander?

Team

Wer entscheidet, wer zieht mit, und wer hat Zeit, etwas Neues einzuführen?

Warum genau diese Reihenfolge sinnvoll ist, beschreibt der Ratgeber KI im Kfz-Betrieb: richtig anfangen ausführlich.

So läuft das Gespräch ab

Im Gespräch führen wir dich durch eine kurze Präsentation. Sie gibt den Rahmen und führt durch die vier Bereiche. Der Ablauf hat vier Schritte.

  1. Ziel klären

    Wir starten beim Ziel: Was soll in 12 Monaten in deinem Betrieb anders laufen? Erst das Ziel, dann der Weg.

  2. Stand anschauen

    Wir gehen Abläufe, Daten, Technik und Team gemeinsam durch und sehen, wo du heute stehst.

  3. Engpass finden

    Wir suchen die Stelle, die bei mehr Aufträgen als Erstes an ihre Grenze käme. Dort bringt KI meist den größten Hebel.

  4. Nächsten Schritt festlegen

    Am Ende weißt du, womit du anfängst – und ob es sinnvoll ist, das gemeinsam anzugehen.

Nach dem Gespräch füllst du einen Fragebogen aus. Er hält den Stand deines Betriebs in den vier Bereichen fest. Daraus ergibt sich der Punktwert.

Der Punktwert: fünf Stufen von 0 bis 100

Das Ergebnis ist ein Punktwert zwischen 0 und 100. Er ordnet deinen Betrieb in eine von fünf Stufen ein.

PunktwertStufe
0–30Früher Anfang
31–50Aufholbedarf
51–70Solide Basis
71–90Fortgeschritten
91–100KI-Vorreiter
Die fünf Stufen des AI-Ready-Checks von Smoke and Luck

Eine niedrige Stufe ist kein schlechtes Zeugnis. Sie zeigt nur, dass vor dem ersten KI-Werkzeug an den Grundlagen gearbeitet werden sollte – etwa an einem festen Ablauf oder an der Frage, wo die Daten liegen. Eine hohe Stufe heißt, dass dein Betrieb die Grundlagen schon hat und schneller in die Umsetzung gehen kann.

Wichtiger als die Zahl ist, was dahintersteht: In welchem der vier Bereiche bist du stark, wo hakt es? Daraus ergibt sich, womit du anfängst.

Was du nach dem Check in der Hand hast

  • Deinen Punktwert und deine Stufe – ein klares Bild, wo dein Betrieb bei KI steht.
  • Den Stand in den vier Bereichen Abläufe, Daten, Technik und Team.
  • Den Engpass: die Stelle, die bei mehr Aufträgen als Erstes an ihre Grenze käme.
  • Den nächsten Schritt: womit du anfängst und was du dafür brauchst.

Ob und wie wir danach zusammenarbeiten, entscheidest du. Der Check ist so gebaut, dass du mit dem Ergebnis auch allein weitermachen kannst. Wenn du die Umsetzung mit uns angehen willst, besprechen wir das danach in Ruhe. Was es kostet, rechnen wir dann mit deinen Zahlen durch – einen Überblick, wie wir arbeiten, gibt die Seite Unser Angebot.

Warum der Check beim Ziel anfängt und nicht beim Werkzeug

Die erste Frage im Check ist keine Technikfrage. Sie lautet: Was soll in 12 Monaten in deinem Betrieb anders laufen? Mehr Aufträge ohne zusätzliche Bürokraft? Schnellere Rückmeldung auf Anfragen? Weniger Abende am Schreibtisch für dich als Inhaber? Die Antwort bestimmt, wo KI überhaupt ansetzen soll.

Wer ohne Ziel anfängt, landet beim Werkzeug, das gerade am lautesten beworben wird. Wer mit dem Ziel anfängt, findet die Stelle, an der es im Betrieb wirklich eng wird. Deshalb suchen wir im Check gezielt den Engpass: die Stelle, die bei mehr Aufträgen als Erstes an ihre Grenze käme. Das ist oft die Annahme, manchmal das Nachfassen, manchmal die Übergabe zwischen Büro und Werkstatt. Dort lohnt sich der erste Schritt.

Was du nach dem Check selbst anstoßen kannst

Mit dem Ergebnis in der Hand kannst du sofort loslegen, auch ohne uns. Bewährt hat sich ein einfacher Rahmen:

  • Eine Person benennen, die für den ersten Schritt verantwortlich ist.
  • Eine einzige Aufgabe auswählen, nämlich die am Engpass, und dafür vier Wochen ein Werkzeug testen.
  • Festlegen, welche Kundendaten in das Werkzeug dürfen und welche nicht.
  • Eine Regel aufstellen, wer gegenliest, bevor etwas an Kunden rausgeht.
  • Festhalten, wer im Team eingewiesen wurde – das hilft auch bei der KI-Kompetenz nach Artikel 4 der KI-Verordnung.

Nach vier Wochen schaust du nüchtern drauf: Spart es Zeit, nutzt es das Team, passt es in den Alltag? Wenn ja, bleibt es. Wenn nein, ist das auch ein Ergebnis – und du hast dafür kein großes Projekt bezahlt.

Für wen der AI-Ready-Check gedacht ist

Der Check ist für inhabergeführte Werkstätten, Karosserie- und Lackierbetriebe, Autohäuser und Kfz-Sachverständige mit Team und festen Abläufen, die in den nächsten 3 Monaten mit KI anfangen wollen.

Nicht passend ist er, wenn du nur wissen willst, welches Tool gerade angesagt ist, oder erwartest, dass KI einen Mitarbeiter ersetzt. Es geht um deinen Betrieb und den ersten sinnvollen Schritt, nicht um eine Produktvorführung.

Wer den Check mit dir macht

Den Check führt Christoph Brinke, Geschäftsführer der Smoke and Luck GmbH. Er ist gelernter Lackierer, Kfz-Sachverständiger und seit über 15 Jahren in der Kfz-Branche, seit 2020 mit Smoke and Luck am Markt. Die IHK-Weiterbildung zum AI Practitioner ist abgeschlossen, die Zertifizierung läuft noch. Dazu kommt der Kurs „EU AI Act Grundlagen“ bei der IMB.Berlin GmbH mit Teilnahmebescheinigung vom 23.09.2025. Die Nachweise findest du unter Zertifikate.

Mehr dazu, wie Smoke and Luck KI in Kfz-Betrieben einsetzt, steht auf der Seite KI für Kfz-Betriebe. Welche Werkzeuge im Büro eines Karosseriebetriebs heute wirklich Zeit sparen, zeigt der Ratgeber KI-Tools für Karosseriebetriebe.

Finde heraus, wo dein Betrieb steht

60 Minuten, ein Punktwert, ein klarer nächster Schritt.

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Christoph Brinke, Geschäftsführer der Smoke and Luck GmbH

Über den Autor

Christoph Brinke

Gelernter Lackierer, Kfz-Sachverständiger, heute Geschäftsführer der Smoke and Luck GmbH in Elchingen bei Ulm. Er baut für Kfz-Betriebe Marketing, regionalen Vertrieb und Recruiting auf.

Antworten

Häufige Fragen zu Digitalisierung

Wie lange dauert der AI-Ready-Check?

Der AI-Ready-Check von Smoke and Luck dauert 60 Minuten und läuft online per Google Meet. Im Gespräch gibt es eine kurze Präsentation, danach füllst du einen Fragebogen aus. Plan die vollen 60 Minuten ein und bring alle mit, die im Betrieb mitentscheiden.

Was wird im AI-Ready-Check bewertet?

Bewertet werden vier Bereiche eines Kfz-Betriebs: Abläufe, Daten, Technik und Team. Daraus ergibt sich ein Punktwert von 0 bis 100 in fünf Stufen: Früher Anfang, Aufholbedarf, Solide Basis, Fortgeschritten und KI-Vorreiter.

Muss ich mich auf den Check vorbereiten?

Nein. Hilfreich ist, wenn du vorher kurz überlegst, was in 12 Monaten in deinem Betrieb besser laufen soll. Den Rest erarbeiten wir im Gespräch.

Was passiert nach dem AI-Ready-Check?

Nach dem Check weißt du, wo dein Betrieb bei KI steht, wo der Engpass liegt und womit du anfängst. Ob und wie du danach mit Smoke and Luck zusammenarbeitest, entscheidest du selbst.

Dein nächster Schritt

Wir setzen das für deinen Betrieb um

Im Erstgespräch schauen wir uns deine Ausgangslage an und sagen dir, welche Schritte sich für dich lohnen.

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